ARD Aktuell

bild

Neubau „ARD Aktuell“, Hamburg

NDR Norddeutscher Rundfunk
4.214,64 m²
20.820,25 m³
2016
2019
Hagen Stier / intern
moka-studio GbR

Städtebauliche Leitidee ist die Ausformulierung eines eigenständigen, ausdrucksstarken Baukörpers mit enger Kommunikation zum Bestandsgebäude des NDR. Der „Footprint“ des neuen Nachrichtenhauses zeigt ein konvexes Viereck, das aus der maximalen Ausnutzung des Grundstücks erwächst. Der skulpturale Baustein stellt einen verbindenden Rücken zum Bestand, öffnet sich in Richtung Südwesten mit einer abgeschrägten Fassade. Die Höhe des Bestandes wird in der Vier- Geschossigkeit übernommen. Im Süden entwickelt sich der Neubau in der Fassade dreigeschossig, in Reaktion auf den Maßstab der benachbarten Kleingartenkolonie. Eine Fuge, als geschützter Außenraum ausformuliert, trennt den Neubau vom Bestand. Ein gläsernes Brückenelement verbindet.

Der dreigeschossige „Newsroom“ ist das zentrale Herzstück des Gebäudes. Räumlich: eine in den polygonalen Baustein hineingeschnittene Kugel mit Öffnung zur südwestlichen Fassade und Verbindung der Geschosse zueinander. Es entstehen zurückstaffelnde Galerien im 1. und 2. Obergeschoss, die Kommunikation und enge Verknüpfung der Ebenen untereinander und mit dem „Newsroom“ ermöglichen. Eine klar strukturierte Peripherie im Norden, Osten und Süden, die Center Unit mit den wabenförmig angeordneten Redaktionsteams.

Im Erdgeschoss in der Peripherie befinden sich die mit dem „Newsroom“ eng verknüpften Bereiche der Crossmedialen Planung, Euro/Verifikation und Redaktionsarbeitsplätze. Der „Newsroom“ ist durch eine halbrunde begrünte Wand geschützt. Entlang dieser kreisbogen-förmigen Wand erstreckt sich im Luftraum eine Treppe nach oben - ein „Shortcut“ - eine enge Verknüpfung aller Bereiche mit dem Herzstück. Durch die abgeschrägte Westfassade und die sich vergrößernden Radien des Luftraums, öffnen sich sowohl die Galerien als auch der „Newsroom“ zum Außenraum und erhalten ein hohes Maß an natürlicher Belichtung. Im 1. Obergeschoss befinden sich auf der Galerie Einlese Plätze, die Work-Lounge der Cafeteria, in der Peripherie die Büroräume , der Konferenzraum und die Küche/Cafeteria. Das 2. OG beinhaltet Labor und die Langfristplanung. In der Peripherie befinden sich weitere Büro- und Projekträume. Im 3.OG ist die Technikzentrale platziert. Das Nachrichtenhaus wird erdgeschossig haupterschlossen. An das Foyer angegliedert ist das Haupttreppenhaus. Zwei weitere Treppenkerne garantieren kurze Wegeverbindungen.

Die Fassade besteht aus einer durchgängig hinter-lüfteten blau-grau changierenden Metallfassade. Die südwestliche Fassade betont mit ihren großen drehbaren Schatten-Lamellen die spezielle Nutzung und gestaltet den „Newsroom“ ablesbar. Ein kompaktes News-Gebäude mit direkten Kommunikations- und Sicht- Verbindungen. Eine dicht vernetzte Nachrichten Welt mit Blick und Lichtstimmung nach außen.

„Der mehrgeschossige Newsroom ist das zentrale Herzstück des Entwurfs.“

Pressestimme zur Eröffnung
Pressestimme zur Eröffnung
Pressestimme zur Eröffnung
Blogeintrag der Tagesschau zur Eröffnung

bild bild bild bild bild bild bild bild bild bild bild bild
© 2020 struhkarchitekten BDA Struhk Intern Kontakt Impressum Datenschutz